Instagram Reposts im Feed: Alles, was du über die neue Funktion wissen musst – und wie du es fürs Business clever nutzt

Veröffentlicht am Kategorisiert als Instagram Updates
Reposts im Feed - die neue Funktion erklärt

Du öffnest die App – und Instagram wartet schon wieder mit einem neuen Feature auf dich: Reposts. Das neue Instagram-Feature ermöglicht es, Beiträge und Reels anderer Accounts dauerhaft im eigenen Feed zu teilen. Was das für dich als Selbstständige bedeutet, wie du Reposts nutzen kannst (wenn du willst) und worauf du achten solltest, erfährst du hier.

Was sind Reposts im Feed?

Bislang konntest du Beiträge und Reels anderer Instagram-Accounts nur in deiner Story teilen – und das für maximal 24 Stunden, da Storys leider nach einem Tag wieder verschwinden. Ein kurzer Spaß.

Instagram-Beispiel, wie es ausschaut, wenn ein Reel in der Story geteilt wird. Zwei Handybildschirme zeigen einerseits, wo Storys auf Instagram zu finden sind, anderseits wie ein geteiltes Reel in der Story ausschaut. Hier in diesem Beispiel hat Martina Lörracher-Leeb ein Geburtstags-Reel von ihrer Freundin Bettina Dutzler geteilt.
Wie du bisher Beiträge und Reels von anderen Accounts mit deiner Community geteilt hast: Über die Story. Nachteil: Storys verschwinden nach 24 Stunden.

Seit August 2025 kannst du Beiträge und Reels anderer Konten auf deinem Account im Feed veröffentlichen (also da, wo auf deinem Account deine Beiträge landen) und mit eigenen Gedanken ergänzen. Der Originalbeitrag wird auf deinem Profil in einem eigenen Reiter angezeigt und bleibt dort dauerhaft. Wenn du das möchtest.

Smartphone mit geöffnetem Instagram-Profil, ein pinker Pfeil zeigt auf neue Repost-Funktion zum dauerhaften Teilen von Beiträgen und Reels im Feed. Deine Reposts landen auf deinem Profil in einem eigenen Tab.
Hier auf deinem Account landen die Reposts – in einem neuen Tab. [Anmerkung: Seit 02/2026 findest du mich auf Instagram unter @martinaloerracher]

Ziel des neuen Repost-Features ist es, interessante Inhalte längerfristig auf Instagram sichtbar zu machen – ohne Storys, die nach kurzer Zeit wieder verschwinden und ohne Umwege über Screenshots oder externe Apps.

Gut zu wissen:

Sobald dein Account für die neue Repost-Funktion freigeschaltet wurde (neue Funktionen werden leider unterschiedlich schnell auf alle User ausgerollt), erhältst du von Instagram folgende Benachrichtigung:

Instagram-Benachrichtigung zur neuen Repost-Funktion: Es erscheint am Handy ein Hinweis, dass geteilte Inhalte im Feed in einem eigenen Tab auf dem Profil erscheinen
Diese Benachrichtigung erscheint auf deinem Instagram-Account, sobald die neue Repost-Funktion für die verfügbar ist.

Schritt-für-Schritt: So funktioniert das neue Reposten im Feed

Du hast einen interessanten Beitrag oder Reel auf einem anderen Account entdeckt, den du dauerhaft in deinem Feed teilen möchtest?

So gehst du direkt in der Instagram-App vor:

Beitrag oder Reel auswählen, das du teilen möchtest.

Auf das Repost-Symbol tippen (zwei gebogene Pfeile – sieht aus wie ein Recycling-Icon).

Instagram-Repost-Symbol: Zwei gebogene Pfeile im Kreis, ähnlich dem Recycling-Zeichen.
Repost-Symbol

Wenn du dich auf der Startseite (ganz unten das Haus-Symbol) befindest, findest du das Symbol UNTER jedem Beitrag bzw. Reel – direkt neben den Likes und Kommentaren.

Wenn du durch den Reel-Tab scrollst, dann findest du das Symbol am RECHTEN RAND – gleich unterhalb von den Likes und Kommentaren.

Zwei Smartphone-Bildschirme mit geöffnetem Instagram: Links ein Beitrag im Home-Feed mit markiertem Repost-Symbol unter dem Bild, rechts ein Reel im Reel-Tab mit markiertem Repost-Symbol am rechten Rand.
Je nachdem wo du dich gerade auf Instagram befindest, erscheint das Repost-Symbol unter dem Beitrag (im Home-Feed – Bild links) bzw. am rechten Rand (im Reel-Tab – Bild rechts). Grundsätzlich immer dort, wo Interaktion möglich ist (also bei den Likes, Kommentaren und Co.)

Sobald du das Symbol angeklickt hast, bekommt es in der Mitte ein Häkchen und du der Beitrag bzw. Reel wurde in deinem Feed veröffentlicht.

Instagram-Repost-Symbol: Zwei gebogene Pfeile mit Häkchen in der Mitte: zeigt an, dass ein Beitrag erfolgreich ge-repostet wurde.
Repost erfolgreich durchgeführt

Du kannst in der Sprechblase, die über deinem Profilfoto erscheint, eigene Gedanken zu diesem Beitrag bzw. Reel ergänzen und mit deiner Community teilen. Mit „Speichern“ bestätigst du deine Eingabe.

Smartphone mit geöffnetem Instagram-Beitrag: Pinke Pfeile markieren die Sprechblase für eigene Gedanken sowie die Schaltfläche "Speichern", um dein Repost optional zu ergänzen.
Ergänze dein Repost optional mit eigenen Gedanken, indem du sie in die Sprechblase tippst und anschließend auf „Speichern“ klickst.

Hinweis: Du hast für deinen Gedanken bis zu 60 Zeichen Platz. Es werden jedoch nur die ersten Zeichen vollständig angezeigt, der restliche Text verschwindet hinter 3 (…) Punkte. Schreibe daher den spannendsten Teil deiner Gedanken ganz an den Anfang, weil der Rest abgeschnitten wird.

Der geteilte Beitrag bzw. Reel wurde nun auf deinem Account im Repost-Tab veröffentlicht.

Gut zu wissen: Du kannst Reposts in deinem Feed ganz einfach wieder entfernen, indem du nochmal auf das Repost-Symbol klickst.

Wann Reposts für dein Business sinnvoll sein können

Es gibt ein paar Situationen, in denen Reposts praktisch sein können – besonders für gestresste Selbstständige:

  • Wenn du für Instagram temporär wenig Zeit hast. Zack! So ein Repost ist in wenigen Sekunden (!) erstellt. Tolle Zeitersparnis.
  • Wenn du gerade keine eigenen Inhalte oder Ideen hast, aber sichtbar bleiben willst.
  • Wenn du Inhalte von Kooperationspartner:innen oder Kund:innen zeigen willst. Tolle Wertschätzung für ihre Arbeit, das stärkt das Vertrauen zueinander.
  • Wenn du spannende oder lustige Inhalte aus deiner Branche sichtbar machen möchtest, ohne sie selbst neu aufzuarbeiten.

Dennoch:

Tipp:

Versuche möglichst viele eigene, interessante Inhalte zu erstellen, sodass deine Beiträge und Reels gern von anderen Accounts ge-repostet werden. Du steigerst damit deine Reichweite, da deine Inhalte auf anderen Profilen im Feed angezeigt werden und dich so neue Leute entdecken können. Tipps zur Erstellung von interessanten Beiträgen findest du hier in diesem Blogartikel.

Prüf deine Einstellungen für das neue Repost-Feature

Damit andere Accounts deine Inhalte reposten können, solltest du deine Einstellungen prüfen.

So gehst du vor:

Geh auf deinen Account und klicke oben rechts auf die 3 Striche. Unter dem Menüpunkt „Teilen und wiederverwenden“ sollte der Schalter bei „Reposts zu Beiträgen und Reels“ aktiviert sein.

Drei Smartphone-Bildschirme mit Instagram-Einstellungen für die neue Repost-Funktion: (1) Menü mit drei Strichen oben rechts, (2) "Teilen und wiederverwenden" am mittleren Bildschirm und (3) Schalter für "Reposts zu Beiträgen und Reels" zum Aktivieren oder Deaktivieren am letzten Bildschirm.
Hier prüfst du die Einstellungen und erlaubst bzw. deaktivierst die neue Repost-Funktion: (1) Menü (3 Striche) – unter (2) „Teilen und wiederverwenden“ – (3) Schalter bei „Reposts zu Beiträgen und Reels“ entweder an- oder ausschalten.

Sobald du die neue Funktion hast, ist der Schalter automatisch aktiviert.

Wenn du NICHT möchtest, dass andere Accounts deine Inhalte in ihren Feeds teilen, kannst du diese Einstellung natürlich deaktivieren, indem du auf den Schalter klickst und somit das Reposten unterbindest.

Rechtliche Stolperfallen beim Reposten im Feed

ACHTUNG!

Auch wenn die Funktion offiziell verfügbar ist, solltest du als Selbstständige wissen: Beim Teilen von fremden Inhalten musst du dich trotzdem SELBST um die Einhaltung von allen rechtlichen Themen kümmern!

Fragen, die du dir vorm Reposten stellen solltest:

  • Ist die verwendete Musik lizenzgebührenfrei?
  • Unterliegen die abgebildeten Fotos einem Urheber?
  • Woher stammen die Grafiken?
  • uvm.

Wenn du die obigen Fragen nicht beantworten kannst: Lieber Finger weg vom Reposten anderer Beiträge/Reels oder deine Jurist:in um Rat fragen.

Hinweis:
Ich bin keine Juristin und die aufgezeigten Stolperfallen stellen keinerlei juristische Beratung dar (sondern dienen lediglich der Sensibilisierung für das Thema). Bitte frag im Zweifelsfall deine Jurist:in um Rat.

Fazit: Reposts gern mal testen – mit Bedacht

Wenn du neugierig geworden bist, probier Reposts gern einmal aus und schau, ob es in deine Content-Strategie passt. Achte dabei aber unbedingt auf die rechtlichen Rahmenbedingungen – dann kannst du das neue Feature entspannt und ohne böse Überraschungen nutzen.

Instagram überrascht dich gern mal mit neuen Funktionen? Mich auch. 🙂

Damit du als Selbstständige den Überblick behältst, folge mir gern auf Instagram unter @martinaloerracher und hol dir zeitsparende Tipps und Tricks rund um deinen Instagram-Auftritt.

Und wenn du das Gefühl hast, dein Instagram braucht mehr als nur ein neues Feature, dann buch dir gern eine 1:1-Beratung mit mir. Da schauen wir uns gemeinsam an, was für dich wirklich funktioniert. Hier im Kalender kannst du dir direkt deinen Wunschtermin für dein 1:1 buchen.

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