Warum ich als Instagram-Beraterin blogge – und warum sich das überhaupt nicht widerspricht

Veröffentlicht am Kategorisiert als Persönliches

🤔 „Moment mal… Du bist Instagram-Beraterin und schreibst Blogartikel? Müsstest du denn nicht eigentlich der Meinung sein, dass Instagram völlig ausreicht?!

Genau das denken viele meiner Kundinnen. Tatsächlich war aber genau Instagram der Grund, warum ich überhaupt erst mit dem Bloggen angefangen habe. Denn für mich ist das kein Widerspruch, sondern sinnvolle Ergänzung.

Dieser Artikel ist im Rahmen einer Blogparade von Birgit Lorz entstanden. Sie hat Blogger:innen dazu eingeladen, ihre persönliche Geschichte rund um den Blog-Start zu erzählen. Als ich den Aufruf von Birgit gelesen habe, musste ich schmunzeln: Denn die verdutzte Frage „Warum bloggst du als Instagram-Beraterin eigentlich?“ bekomme ich immer wieder gestellt. Höchste Zeit also, sie einmal ausführlich zu beantworten.

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Wie alles angefangen hat

Mit dem Bloggen begonnen habe ich im Oktober 2024. Wobei – wenn ich ehrlich bin – begann alles eigentlich schon ein paar Jahre früher:

Seit Beginn meiner Tätigkeit als Social Media Managerin in Festanstellung Anfang 2019 folge ich Judith Peters (aka Sympatexter) auf Instagram. Schon damals dachte ich mir: Die Frau hat’s echt drauf. Ich mag ihre Energie, ihre direkte Art und vor allem ihre Fähigkeit, Menschen ins Tun zu bringen. Vieles von dem, was sie über Content erzählt hat, hat bei mir sofort Klick gemacht.

Damals war ich noch angestellt und ein Blog war für mich einfach kein Thema. Erst mit meiner Selbstständigkeit 2023 änderte sich das – und ich begann gezielt auf Judiths Blog-Kurs zu sparen. Im Oktober 2024 war es schließlich so weit: Ich habe den Kurs gekauft. Und ich habe bis heute keine einzige Sekunde bereut.

Online-1:1 mit Judith Peters während ihres Blog-Kurses im Jahr 2024.
Fangirl-Moment: Ein persönliches 1:1 mit Judith Peters gehört definitiv zu meinen persönlichen Highlights des Blog-Kurses. Gerade am Anfang war ich unglaublich dankbar für ihre Unterstützung.

Ich bin eine „Insta-Tante“ durch und durch

Falls du mich noch nicht so gut kennen solltest: Ich liebe ♥️ Instagram. Wirklich. Instagram ist meine Welt! Ich liebe den Austausch mit meiner Community und über die Plattform sind mittlerweile Freundschaften und Business-Kontakte entstanden, die ich nicht mehr missen möchte.

Auch meine Selbstständigkeit als Instagram-Beraterin verdanke ich (na no na ned *g*) überhaupt erst Instagram. Zu Beginn hatte ich genau einen (1) Marketingkanal: Natürlich ein Instagram-Account. Und weißt du was? Bereits mit nur 200 Followern war ich zum ersten Mal ausgebucht. Das zeigt eigentlich ganz gut, warum ich Instagram bis heute so gern empfehle. Es ist kostenlos, schnell eingerichtet und du kannst ab Tag 1 Menschen mit deinen Inhalten erreichen. Gerade für den Start in die Selbstständigkeit finde ich Instagram deshalb großartig.

Trotzdem hatte ich von Anfang an einen Gedanken im Hinterkopf. Einen Gedanken, der mich einfach nicht losgelassen hat:

Vielleicht wird er versehentlich gesperrt. Vielleicht werde ich gehackt. Vielleicht ist Instagram mehrere Tage offline. Oder – wer weiß – vielleicht interessiert sich in zehn Jahren einfach keine Sau mehr für Instagram. Klingt weit hergeholt? Vielleicht. Aber erinnerst du dich noch an StudiVZ oder Szene1 (Haaaach … da werden Erinnerungen an meine Schul- und Studienzeit wach)? Damals hätte vermutlich auch niemand gedacht, dass diese Plattformen komplett von der Bildfläche verschwinden.

Genau deshalb wollte ich mein Business nie ausschließlich auf Instagram aufbauen. Übrigens ist das auch der einzige Grund, warum ich mir dieses völlig überteuerte Meta-Verified-Abo gönne: wegen des zusätzlichen Schutzes und des schnelleren Supports, falls wirklich einmal etwas passieren sollte. Ich setze also alles daran, meinen Account so gut wie möglich abzusichern – aber ein mulmiges Gefühl blieb trotzdem.

Ich bin einfach ein Mensch, der gern vorsorgt. Vielleicht liegt das an meinem sehr hohen Sicherheitsbedürfnis. Vielleicht daran, dass ich nachts einfach besser schlafe, wenn ich weiß, dass mein Business nicht nur auf einem einzigen Kanal aufgebaut ist.

Also brauchte ich einen Plan. Und die Lösung war für mich ziemlich schnell klar: eine eigene Website mit Blog, um über Suchmaschinen und KI gefunden zu werden. Und obendrauf noch einen Newsletter, mit dem ich Interessent:innen direkt erreichen kann (ganz ohne Algorithmus, der dazwischen funkt).

Mein Start war ehrlich gesagt … ganz schön holprig

Instagram ist beim Einrichten ja relativ simpel: Account erstellen, Profilbild hochladen und los geht’s mit der Sichtbarkeit. Eine eigene Website? Das ist nochmal eine ganz andere Hausnummer.

Plötzlich musste ich mich mit Dingen beschäftigen, über die ich mir vorher noch nie Gedanken gemacht hatte: Hosting, WordPress, Datenschutzerklärung, Cookie-Banner, Plugins, Domain – und natürlich die Frage: Was kostet mich der ganze Spaß eigentlich? Ich mein, ich bin ja immer noch Kleinunternehmerin. Da schaut man schon genau hin, welche laufenden Kosten da auf einen zukommen.

Ich glaub, ich hatte mehr Tabs zum Thema Cookie-Banner offen als ich jemals Instagram-Reels abgespeichert hab (für später, das eh nie kommt *lol*.)

Und WordPress? Das hat sich anfangs ungefähr so angefühlt wie die Meta Business Suite nach einem Update. Man weiß ungefähr, was man sucht, aber irgendwie ist alles woanders und ergibt so gar keinen Sinn.

Laptop mit geöffneter WordPress-Oberfläche, eine Schüssel Misosuppe auf dem Schreibtisch und mein Goldfisch Pinky im Hintergrund während ich meine Website eingerichtet habe.
So sahen viele meiner Abende aus: WordPress am Bildschirm, Misosuppe für die Nerven und Goldfisch Pinky als moralische Unterstützung.

Ich hatte ehrlich gesagt ziemlich Bammel. Nicht nur vor der Technik, sondern auch davor, irgendetwas (rechtlich) falsch zu machen. Was muss in eine Datenschutzerklärung? Was löst den Cookie-Banner aus? Brauche ich dieses Plugin und was macht es mit meiner Website? Und überhaupt: Was passiert, wenn ich da drauf drücke?

Zum Glück hatte ich Judiths Blog-Kurs. Ich hab mich einfach Schritt für Schritt an ihre Anleitungen gehalten. Und wenn ich einmal nicht weiterwusste, konnte ich in eine Blog-Sprechstunde kommen, wo meine Fragen mit Engelsgeduld beantwortet wurden.

Für den Aufbau meiner Website hatte ich mir drei Monate Zeit genommen – parallel zu meiner Festanstellung. Denn Anfang des nächsten Jahres gingen meine Instagram-Beratungen wieder los. Bis dahin wollte ich online sein.

Und tatsächlich: Anfang November 2024 ging meine Website live. An vielen Stellen ist sie übrigens immer noch provisorisch: So warten meine Startseite und Über-mich-Seite bis heute auf ihre große Verwandlung. Früher hat mich das gestört. Heute denke ich mir: Jo mei – es nervt mich zwar, aber ich lass das jetzt so.

Genau das sage ich schließlich auch meinen Instagram-Kundinnen: Veröffentliche den Beitrag, auch wenn er nicht perfekt ist. Zeig dich. Perfektionieren kannst du später immer noch. Blöd nur, wenn man diesen Rat plötzlich selbst befolgen muss. Denn was mir auf Instagram erstaunlich leicht fällt (schließlich verschwindet dort Content nach kurzer Zeit wieder – das beruhigt mein Gewissen ungemein), fiel mir bei meiner Website anfangs unglaublich schwer. Die Website und alles, was darauf zu finden ist, ist ja irgendwie so „für immer da“. Da bleibt ein Tippfehler für die nächsten zehn Jahre da.

Screenshot meiner Website im November 2024 mit einer provisorischen Startseite und dem Hinweis „Diese Seite befindet sich im Aufbau“.
Meine Website zum Start im Jahr 2024: Alles andere als perfekt – aber endlich online. Ganz nach meinem Motto: Erst mal machen, optimieren kann ich später immer noch.

Wieder Anfängerin zu sein war eine wertvolle Erfahrung

Im Nachhinein bin ich richtig dankbar für diese Erfahrung. Denn plötzlich war ich wieder diejenige, die keine Ahnung von der Materie hatte. Ich musste mich in ein komplett neues Thema hineinfuchsen, Fehler machen, nachfragen und Dinge lernen, die für andere selbstverständlich waren.

Das hat mich sofort an meine eigenen Instagram-Anfänge erinnert im Jahr 2018: Damals musste mir meine drei Jahre jüngere Schwester Instagram erklären, weil ich einfach nicht verstanden habe, warum diese Gesichter da oben im bunten Kreiserl plötzlich wieder verschwinden. Heute weiß ich: Das waren Instagram-Storys, die nach 24 Stunden wieder verschwinden. Damals war ich einfach komplett überfordert.

Genau deshalb kann ich heute so gut nachvollziehen, wenn meine Kundinnen sagen: „Martina, Instagram ist für mich einfach zu kompliziert.“ Ich kenne dieses Gefühl. Nicht mehr unbedingt von Instagram – aber von WordPress, Technik und Bloggen.

Und das hilft mir bis heute in meinen Beratungen. Weil ich weiß, wie es sich anfühlt, irgendwo ganz von vorne anzufangen.

Screenshot meines allerersten Instagram-Beitrags vom Januar 2023, in dem ich den Start meiner nebenberuflichen Selbstständigkeit bekanntgegeben habe.
Mein allererster Instagram-Beitrag vom 23. Januar 2023 auf meinem Instagram-Account @martinaloeracher. Damals hatte ich keine Ahnung, wohin mich diese Reise einmal führen würde.

Als mein erster Blogartikel online ging

Zwei Wochen nach dem Website-Launch veröffentlichte ich meinen ersten Blogartikel. Auch hier hatte meine Blog-Mentorin Judith wieder eine wunderbare Idee: einen Fun-Facts-Artikel über mich.

Am Ende waren es tatsächlich 76 Fun Facts. 76! Wenn mir vor fünf Jahren jemand gesagt hätte, dass ich einmal freiwillig einen Blogartikel mit 76 Fakten über mich schreibe, hätte ich vermutlich laut gelacht. Ich? Ich war doch die Frau für kurze und knackige Instagram-Beitragstexte mit maximal 2.200 Zeichen.

Und dann passierte etwas, womit ich überhaupt nicht gerechnet hatte: Während ich diesen Artikel schrieb, merkte ich plötzlich, wie meine Gedanken ins Fließen kamen. Zum ersten Mal hatte ich das Gefühl, dass ich mich überhaupt nicht bremsen muss.

Auf Instagram denke ich automatisch in Zeichen, Slides und Sekunden: Passt das noch in den Beitragstext (max. 2.200 Zeichen)? Ist das Reel zu lang (max. 3 Minuten)? Wie viele Karussell-Slides (maximal 20) brauche ich?

Beim Bloggen waren diese Limits plötzlich völlig egal. Ich konnte meinen Gedanken fertig denken. Ohne ständig auf eine Zeichenbegrenzung oder einen Timer zu schielen. Das hat sich unglaublich befreiend angefühlt.

In diesem Moment wusste ich: Boah, das macht mir richtig Spaß.

Ich hatte direkt Feuer gefangen: Zehn Tage später erschien schon der nächste Blogartikel. Wieder eine Woche später gleich zwei weitere. In meinen ersten beiden Monaten veröffentlichte ich insgesamt acht Blogartikel. Ich lag also voll im Zeitplan, denn mit Jahreswechsel endete meine kleine Business-Auszeit und meine Instagram-Beratungen gingen wieder los.

Natürlich merkt man das heute an meinen Veröffentlichungen: Mal erscheinen mehrere Artikel hintereinander, dann wird es wieder ruhiger. Aber ich bin drangeblieben. Denn ehrlich gesagt hätte ich nie gedacht, dass mir Bloggen einmal so viel Spaß machen würde.

Titelbild meines ersten Blogartikels „Fun Facts über Martina Lörracher-Leeb“, mit dem ich im November 2024 meinen Blog gestartet habe.
Bei meinem ersten Fun-Fact-Blogartikel 2024 habe ich gemerkt, wie befreiend es ist, einen Gedanken fertig schreiben zu dürfen – ganz ohne Zeichenbegrenzung.

Warum ich bis heute blogge

Nach den ersten Wochen war mir bereits klar: Das Bloggen ist kein kurzfristiges Projekt, sondern sollte ein fester Bestandteil meines Business werden. Trotzdem gab es unterwegs immer wieder Momente, in denen ich gezweifelt, gelernt und meinen eigenen Workflow weiterentwickelt habe. Genau diese Erfahrungen sind der Grund, warum ich bis heute mit so viel Freude blogge.

Was ich am Bloggen liebe – und was mich bis heute herausfordert

Es gibt einen riiiiesen Unterschied zwischen Instagram und Bloggen, den ich bis heute spüre:

Sobald auf Instagram ein Beitrag online geht, passiert etwas: Es trudeln die ersten Likes ein, jemand schreibt einen Kommentar oder antwortet auf meine Story. Ich merke sofort: Da sitzen Menschen auf der anderen Seite. Sie lesen mit, reagieren, lachen, diskutieren oder stellen Fragen. Dieses direkte Feedback liebe ich.

Beim Bloggen ist das anders. Du klickst auf „Veröffentlichen“ und dann … passiert erst einmal gar nichts. Kein Herzchen. Kein Kommentar. Kein Austausch. Gerade am Anfang hat sich das für mich so angefühlt, als würde ich mein Herzblut ins Nirvana werfen. Für eine Insta-Tante wie mich war das ehrlich gesagt ziemlich herausfordernd.

Mittlerweile weiß ich aber, dass ich hier Äpfel mit Birnen miteinander verglichen habe:

  • Instagram ist Short Content. Er ist schnell produziert, erreicht viele Menschen in kurzer Zeit – verschwindet aber genauso schnell wieder in der Versenkung.
  • Ein Blogartikel ist Long Content. Er braucht deutlich mehr Zeit in der Erstellung, darf dafür aber auch jahrelang gefunden, gelesen und weiterempfohlen werden.

Instagram schenkt mir den engen Austausch mit meiner Community. Mein Blog schenkt meinen Gedanken Zeit und meinem Business Stabilität.

Wie ich dieses kleine „Problem“ für mich gelöst habe? Ganz einfach: Ich verbinde beide Welten. Wenn ein neuer Blogartikel online geht, erzähle ich natürlich auch auf Instagram davon. So kommt der Austausch, den ich so liebe, trotzdem nicht zu kurz. Und wer weiß – vielleicht landet irgendwann genau dieser Instagram-Post wieder als Gedanke in einem zukünftigen Blogartikel. Denn genau das passiert mittlerweile erstaunlich oft.

Mein Content-Workflow

Am Anfang dachte ich tatsächlich, mein Workflow würde künftig immer so aussehen: Ich schreibe zuerst einen Blogartikel. Diesen teile ich in meinem Newsletter. Darauf folgen viele Instagram-Beiträge oder Reels. Der Blogartikel ist also der Start meiner Content-Reise. Das passiert auch heute – aber nur zum Teil.

Immer öfter läuft es bei mir genau andersherum: Manchmal entsteht ein Gedanke in einem Instagram-Post. Oder ich beantworte im Newsletter eine Frage, die mir aus meiner Community gestellt wurde. Vielleicht taucht ein Thema während einer Beratung auf. Irgendwann merke ich dann: Moment mal … jetzt hab ich zu dieser Kunden-Frage schon 2 Posts und einen Newsletter geschrieben, ich fasse das jetzt alles zusammen in einen Blogartikel. Der Blogartikel ist also auch das Ende meiner Content-Reise.

Ich liebe dieses Wechselspiel. Es zeigt mir jedes Mal aufs Neue, dass guter Content nicht ständig neu erfunden werden muss. Gute Ideen dürfen wachsen. Sie dürfen sich weiterentwickeln. Und manchmal brauchen sie einfach mehr Platz, als Instagram ihnen geben kann.

Worüber ich blogge

Mittlerweile haben sich auf meinem Blog vier große Themenbereiche entwickelt:

1️⃣ Instagram verstehen

Der größte Bereich dreht sich – wenig überraschend – um Instagram selbst. Unter der Kategorie „Instagram verstehen“ findest du Schritt-für-Schritt-Anleitungen, Tipps aus der Praxis, Content-Ideen, Vorlagen und Antworten auf Fragen, die mir in meinen Beratungen immer wieder begegnen.

Hier eine kleine Auswahl meiner besten Anleitungen und Vorlagen:

2️⃣ Neueste Instagram Updates

Ein weiterer Bereich beschäftigt sich mit aktuellen Instagram-Updates und neuen Features. Instagram verändert sich ständig. Ich zeige dort, welche Neuerungen sinnvoll sind und wie du sie nutzt, welche du guten Gewissens ignorieren kannst und wie du gelöschte Funktionen möglichst gut ersetzt.

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3️⃣ Business Mindset

Mindestens genauso wichtig ist für mich aber auch das Business-Mindset. Denn in meinen Beratungen geht es erstaunlich oft gar nicht um Technik, sondern um Fragen wie: Traue ich mich überhaupt, sichtbar zu werden? Was mache ich, wenn sich mein Business verändert? Und warum ist zu viel Reichweite manchmal gar nicht so gut, wie man denkt? Genau solchen Themen widme ich auf meinem Blog ebenfalls Raum.

Für dich zum Nach- und Umdenken:

4️⃣ Persönliche Artikel

Und dann gibt es noch meine persönlichen Artikel, wie diesen hier. Sie zeigen die Martina hinter den lustigen Reels und Instagram-Beratungen. Und ich glaube, genau diese Mischung macht meinen Blog für Leser:innen interessant.

Mehr über mich findest du hier:

Screenshot meines Blogs mit der Übersichtsseite und den neuesten Blogartikeln rund um Instagram, Selbstständigkeit und persönliches über mich.
So sieht mein Blog heute aus. Mittlerweile sind viele neue Artikel dazugekommen – und es werden jedes Jahr ein paar mehr. 😊

Gemeinsam geht vieles leichter

Natürlich gibt es auch bei mir Phasen, in denen das Bloggen hinten ansteht. Zwischen Festanstellung, Selbstständigkeit, Workshops, Newsletter, Familie, Vereinsarbeit und dem ganz normalen Alltag ist es manchmal gar nicht so einfach, sich mehrere Stunden Zeit für einen Blogartikel zu nehmen.

Trotzdem komme ich immer wieder zurück. Weil ich weiß, warum ich angefangen habe. Mein Wunsch, mein Business langfristig auf gesunde Beine zu stellen, treibt mich bis heute an. Ich weiß, dass eine solide Online-Präsenz nicht über Nacht entsteht. Und ich bin bereit, diese Zeit zu investieren.

Was mir beim Dranbleiben unglaublich hilft, ist mein Blog-Buddy Michaela Meyer. Wir beide sind im Oktober 2024 mit Judiths Blog-Kurs gestartet. Irgendwie hat das von Anfang an gut gematcht. Vielleicht auch, weil sie meinen oberösterreichischen Dialekt mag und ich mich bei unseren Online-Treffen nicht bemühen muss, besonders schönes Hochdeutsch zu sprechen. Das ist definitiv ein Vorteil. *goi*

Eigentlich wollten wir uns gegenseitig Blogartikel zeigen, brainstormen und Feedback geben. Passiert auch. Aber ehrlich gesagt reden wir doch viel mehr über unsere Selbstständigkeit: Über Zweifel, über neue Ideen, über Dinge, die gerade richtig gut laufen und über die Momente, die gerade ka*ke laufen. Es tut einfach gut, jemanden an der Seite zu haben, der gerade dieselben Herausforderungen erlebt. Wir motivieren uns gegenseitig, feiern Erfolge, sprechen uns Mut zu und verteilen – wenn nötig – auch mal liebevolle Popo-Tritte.

Ich kann wirklich jeder Selbstständigen empfehlen, sich einen Buddy zu suchen. Interessanterweise zieht sich dieses Buddy-Prinzip durch mein ganzes Business. Vielleicht ist das sogar einer der Gründe, warum ich so gern in kleinen Gruppen arbeite. Neben meinen 1:1-Beratungen biete ich regelmäßig Gruppenworkshops rund um Instagram an. Und jedes Mal passiert etwas, das ich unglaublich schön finde: Meine Teilnehmerinnen feuern sich an. Sie geben sich Tipps. Sie beantworten Fragen (teilweise schneller als ich selbst *g*). Sie motivieren sich, endlich dieses blöde Reel zu veröffentlichen, vor dem sie sich schon seit Wochen drücken. Ich liebe diese Energie.

Genau wie beim Bloggen zeigt sich auch hier: Gemeinsam fällt vieles leichter. Denn manchmal braucht es einfach nur jemanden, der sagt: „Komm, veröffentlich’s jetzt einfach.“ Diesen Satz habe ich übrigens nicht nur meinen Kundinnen schon oft gesagt. Sondern auch mir selbst.

Screenshot eines Zoom-Calls mit meinem Blog-Buddy Michaela Meyer und mir. Wir feierten im Oktober 2025 unser einjähriges Buddy-Jubiläum mit digitalen Partytröten.
Im Oktober 2025 feierten Michaela und ich 1 Jahr Blog-Buddys (deswegen die vielen Partytröten 🎉)! Aus regelmäßigen Zoom-Treffen sind Freundschaft, gegenseitige Motivation und jede Menge liebevolle Popo-Tritte geworden.

Welche Türen mir das Bloggen geöffnet hat

Jetzt fragst du dich vielleicht: Hat sich der ganze Aufwand überhaupt gelohnt?

Der digitale Durchbruch, der mich am Strand chillend Millionen scheffeln lässt, lässt noch auf sich warten. *zwinker*

Aber …

Neue Möglichkeiten und spannende Kooperationen

Ganz ehrlich? Ich hätte nie gedacht, wie viele Türen sich durchs Bloggen öffnen würden. Nicht unbedingt durch den Blog allein, sondern durch die Menschen, die ich dadurch kennenlernen durfte.

Durch Judiths Community bin ich mit unglaublich vielen tollen Selbstständigen in Kontakt gekommen, die ich mittlerweile fast täglich auf Instagram sehe. Manche kenne ich bisher nur online, andere durfte ich schon persönlich treffen. Und genau diese Vernetzung hätte es ohne meinen Blog vermutlich nie gegeben.

Mit der Zeit kamen immer mehr spannende Möglichkeiten dazu:

Wenn ich das heute so aufschreibe, wird mir selbst erst bewusst, wie viele schöne Dinge daraus bereits entstanden sind. Und das Verrückte daran? Eigentlich ist auch dieser Artikel gerade das beste Beispiel dafür: Ohne Birgits Blogparade würdest du ihn wahrscheinlich gar nicht lesen.

Screenshot vom Zoom-Meeting mit den Speakerinnen vom "Blogarella" Blog-Summit kurz vor Veranstaltungsbeginn.
Letzte Besprechung mit den anderen Speakerinnen vor dem „Blogarella“ Blog-Summit. Dass ich dort einmal als Instagram-Expertin sprechen würde, hätte ich beim Start meines Blogs nie gedacht.

Lust auf eine Zusammenarbeit?

Das Bloggen hat mir nicht nur gezeigt, wie viel Spaß mir das Schreiben macht. Es hat mir auch gezeigt, wie sehr ich den Austausch mit anderen liebe.

Vielleicht liest du gerade diesen Artikel und denkst dir: „Martina würde perfekt in meinen Podcast passen.“ Oder du suchst jemanden für einen Gastartikel auf deinem Blog, einen Instagram-Kooperationspost oder einen Instagram-Workshop für deine Community?

Wenn ich mit meiner Erfahrung rund um Instagram einen Mehrwert für dich und deine Community schaffen kann, dann melde dich gern bei mir per Mail an martina@loerracher-leeb.at oder schreib mir einfach auf meinem Instagram-Account @martinaloerracher eine Privatnachricht.

Ich freue mich immer, wenn aus einem ersten Kontakt etwas Gemeinsames entsteht.

Martina Lörracher-Leeb formt mit uhren Händen ein Herz und lächelt in die Kamera – als herzliche Einladung zur Kontaktaufnahme und Zusammenarbeit.
Die schönsten Projekte beginnen oft mit einer einfachen Nachricht. Vielleicht ist das ja auch bei uns so?

Würde ich heute wieder mit einem Blog starten?

Heute weiß ich: Der Blog war genau die richtige Ergänzung zu meinem Business. Würde ich noch einmal ganz von vorne anfangen, würde ich denselben Weg wieder gehen – zuerst Instagram, dann Blog. Warum ich genau diese Reihenfolge empfehle, verrate ich dir jetzt.

Mein Rat für dich als Selbstständige

Mit Instagram würde ich jederzeit wieder als ersten Marketingkanal starten. Es ist kostenlos, wirklich schnell eingerichtet und alles, was du dafür brauchst, ist dein Handy. Ab dem ersten Tag kannst du Menschen mit deinen Inhalten erreichen und dir ohne großes Risiko Schritt für Schritt eine Community aufbauen und somit Kund:innen gewinnen. Gerade für den Start in die Selbstständigkeit ist das aus meiner Sicht unschlagbar.

Ich bin selbst der beste Beweis dafür: Mit rund 200 Followern war ich zum ersten Mal ausgebucht. Mehr braucht es anfangs also gar nicht.

Sobald dein Business wächst, würde ich wieder genauso handeln wie damals und mir einen zweiten Marketingkanal aufbauen (und damit meine ich ausdrücklich nicht: „Mach auch noch Facebook“). Instagram darf auch in Zukunft gerne dein wichtigster Marketingkanal bleiben. Aber mach dich ein Stück weit unabhängiger. Du weißt nie, wann es bei „Zucki“ wieder zuckt (meine liebevolle Bezeichnung für Mark Zuckerberg, Eigentümer von Instagram und Co.) und welche verrückte Idee als Nächstes aus dem Konzern kommt. Deshalb finde ich es einfach beruhigend, wenn mein Business nicht ausschließlich von einer Plattform abhängt.

Ob das für dich ein Blog, ein Newsletter, ein Podcast oder vielleicht sogar YouTube ist, hängt ganz von dir ab. Wenn du gern schreibst, probier einen Blog. Wenn du lieber sprichst, starte einen Podcast. Und wenn du eine kleine Rampensau bist, könnte YouTube genau dein Ding sein. Spür einfach mal in dich hinein, welcher Kanal zu dir passt.

Fun Fact:
Vom Typ her wäre ich wahrscheinlich sogar eher die YouTuberin. Aber ganz ehrlich? Der Aufwand für Videodreh, Schnitt und Produktion ist mir dann doch eine Nummer zu groß. Ein Blog passt aktuell besser zu mir: Ich kann meine Gedanken in Ruhe aufschreiben, einen Artikel später jederzeit ergänzen oder aktualisieren und muss mir keine Gedanken über Belichtung und Drehtage machen.

Weil ich mittlerweile auch einen Newsletter schreibe, für den du dich übrigens hier anmelden kannst, habe ich genau die Kombination gefunden, die sich für mich richtig anfühlt:

  • Instagram bringt Menschen zu mir.
  • Mein Blog gibt ihnen die Möglichkeit, tiefer einzutauchen.
  • Und mein Newsletter sorgt dafür, dass wir unabhängig von Algorithmen in Kontakt bleiben.

Ich liebe die Kombination aus Instagram, Blog und Newsletter.

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Mein größtes Learning

Früher dachte ich, ich müsste mich entscheiden. Entweder Instagram oder Blog. Heute weiß ich: Gute Marketingkanäle ergänzen sich. Denn genau die Kombination macht für mich den Unterschied.

Mein größtes Learning dreht sich also nicht ums Bloggen selbst. Sondern dass sich Marketing wie ein Sowohl-als-auch anfühlen darf: Instagram bringt mich mit Menschen ins Gespräch. Mein Blog gibt meinen Gedanken Raum. Mein Newsletter hält den Kontakt.

Und das Schönste daran? Jeder Kanal profitiert vom anderen. Aus einem Instagram-Post wird manchmal ein Blogartikel. Aus einem Blogartikel entsteht ein Newsletter. Aus einem Newsletter entwickelt sich ein Workshop. Früher wollte ich für jeden Kanal neuen Content produzieren. Heute weiß ich: Gute Ideen dürfen wachsen.

Fazit: Nicht trotz Instagram, sondern wegen Instagram blogge ich

Falls du dich also gefragt hast, warum ausgerechnet eine Instagram-Beraterin bloggt, kennst du jetzt meine Antwort.

Nicht, weil ich Instagram den Rücken kehren möchte. Ganz im Gegenteil, ich liebe Instagram nach wie vor. Es hat meine Selbstständigkeit möglich gemacht, mir wunderbare Menschen geschenkt und ist bis heute mein wichtigster Marketingkanal.

Aber ich habe gelernt, dass langfristige Sichtbarkeit nicht davon lebt, alles auf eine Karte zu setzen. Deshalb gehören für mich heute Instagram, Blog und Newsletter zusammen.

Nicht trotz Instagram blogge ich. Sondern gerade deshalb.

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3 Kommentare

  1. ❤️🍲🐟☺️

    Folge dir jetzt auf Instagram. Da kann ich bestimmt etwas lernen 🙂 Bei mir ist es genau anders herum. Bloggen fällt mir leicht, Insta erschöpft mich. Aber über Likes freue ich mich natürlich auch und es stimmt schon. Blogs sind da eher zäh 🙂

    Vielleicht magst du dir ja auch meinen Beitrag zur Blogparade anschauen. Würd mich freuen.

    Liebe Grüße nach Österreich
    Andrea

    1. Liebe Andrea,

      *juhuuu* ein Kommentar auf meinen Blogartikel – du weißt, wie viel mir das bedeutet! 🙂
      Herzlichen Dank dafür <3

      Ich schau mich gern auf deinem Blog um, und wer weiß, vielleicht fällt mir ja auch zu deiner Blogparade was ein.

      Ganz liebe Grüße
      Martina

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